Garagentore lackieren leicht gemacht

 
Ob abschließbar oder nicht verschließbar, Garagentore schützen etwas, was sicher verwahrt sein soll. Meistens sind es Autos die in einer Garage abgestellt werden. Sie schützen das Auto, machen aber selber einiges mit.
Garagentore werden permanent der Witterung und der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Zudem kommen kleine Kratzer oder Schrammen hinzu und der Lack wird undurchlässig. Spätestens dann, wenn sich die ersten Lackrisse und Roststellen bemerkbar machen, sollte eine Lackauffrischung ins Auge gefasst werden. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, bedarf es aber einer richtigen und vor allem fachlichen Herangehensweise wichtiger Arbeitsphasen. Diese reicht von der Untergrundvorbereitung respektive der gründlichen Reinigung, und geht weiter über die Grundierung bis hin zur Zwischen- und Schlusslackierung. Für eine mehrfarbige Lackkreation bedarf es neben der Idee einer Schablone.
 

Garagentore aus Metall

1. Vorbereitung des Untergrundes
Garagentore sind meist aus Metall beziehungsweise aus herkömmlichem Stahlblech, verzinktem Blech oder Aluminiumblech. Bei allen Untergründen ist eine fachgerechte Vorbereitung des Untergrundes die Basis für eine saubere und erfolgreiche Lackierung. Dabei müssen Rostnester und lose Anstriche mit einer Drahtbürste oder Schleifpapier von der zu lackierenden Fläche gründlich entfernt werden.

2. Gründliches Reinigen
Für eine perfekte Lackierung ist pingeliges Reinigen vonnöten. Mit einem Staubbesen oder einer Bürste lassen sich alle Rückstände beseitigen.
Zur gründlichen Reinigung Ihres Garagentors empfehlen wir unsere Lacktroll Vorbehandlung 222.

3. Grundieren
Um eine optimale Verbindung und Haftung zum Untergrund herzustellen und ihn gleichzeitig vor Korrosion zu schützen bedarf es einer flächendeckenden Grundierung.
Unsere Empfehlung: Grundierung für Lacktroll Garagentorlack.
Sie kann mit einem Pinsel oder einer Rolle aufgetragen aber auch gespritzt werden.
Wichtig ist hier eine saubere und trockene Oberfläche.
Mischen Sie die Grundierung und den Härter zusammen bis eine homogene Masse entstanden ist und tragen Sie diese auf das Garagentor auf. Bitte darauf achten, dass Sie die Grundierung nicht zu dick auftragen.
Jetzt muss die Grundierung mindestens 12 Stunden trocknen und sollte in der Zeit nicht nass werden.

4. Lackieren
Für die Endlackierung haben Sie die Möglichkeit, sich aus unseren Lacktroll Garagentorlacken einen Farbton in drei verschiedenen Glanzgraden auszusuchen.
Egal für welchen Farbton oder Glanzgrad Sie sich entscheiden, die Verarbeitung ist immer gleich.
Auch hier mischen Sie den Lack mit dem Härter zu einer homogenen Masse und können ihn auf die Grundierung auftragen.
Sollten Sie sich für eine mehrfarbige Lackierung entscheiden, denken Sie daran, alles sorgfältig abzukleben.
Als zusätzlichen Schutz kann zum Schluss noch ein Klarlack aufgetragen werden - ist aber kein Muss.
 

Garagentore aus Holz

Je nach Holzart werden Schadstellen mit flüssigem Kunststoff oder Lackspachtel behoben. Danach wird das Holz geschliffen.
Dann werden auch hier eine Grundierung und ein Decklack verwendet, um ein perfektes Endresultat zu erhalten.

Wer aber das Garagentor in der ursprünglichen Optik erhalten möchte muss nach dem Schleifen das Holz imprägnieren. Auch hier ist die Kompatibilität von Imprägnierung und Lack von großer Bedeutung. Für den Außenbereich werden dennoch eher Lasuren für Weichhölzer und Öle für Harthölzer verwendet.

Viel Spaß wünscht das Lacktroll Team